Startseite»Nahrung für's Hirn»Video- + Audio-Beiträge

Video- und Audiodateien

Unter dem Titel "Das System Wiesenhof" berichtet die ARD am 31. August 2011 über den größten deutschen Geflügel"produzenten". Die Sendung wird in der ARD-Mediathek mit folgenden Worten anmoderiert:

 

"Wenn es um Geflügel geht, denken die meisten an Wiesenhof. Dank der Werbung ist die Marke in ganz Deutschland bekannt. Der Konzern hinter Wiesenhof, die PHW-Gruppe, ist Marktführer, produziert mehr als 270 Millionen Hühner pro Jahr. Woche für Woche werden etwa 4,5 Millionen Hähnchen geschlachtet. Das Versprechen: 'Wiesenhof setzt seit jeher besondere Maßstäbe in punkto Qualität, Sicherheit und Transparenz.' Top Qualität also zu einem günstigen Preis? Oder sieht die Wahrheit dahinter anders aus? Tierschützer kritisieren die Haltungsbedingungen, werfen dem Konzern Tierquälerei vor."

 

Anschauen und nach Kräften "multiplizieren" !!


___________________________________________________________________________________________

"Wut im Bauch" ist der Titel einer Reportage über die Hintergründe des Welthungers im ZDF-Infokanal von 2010, die Pflichtprogramm in allen Schulen ab der Hauptschule ebenso sein sollte wie für jeden "mündigen Konsumenten". ABSOLUT SEHENSWERT !!

 

Auf YouTube verfügbar in drei Teilen: 

Wut im Bauch 1Wut im Bauch 2 / Wut im Bauch 3


___________________________________________________________________________________________

Die Milchschnitte von Ferrero - "schmeckt leicht, belastet nicht" - hat es geschafft: Foodwatch hat sie zur dreistesten Werbelüge des Jahres 2011 gekürt und mit dem "goldenen Windbeutel" ausgezeichnet! Dabei musste sie sich gegen Konkurrenten wie "Nimm 2" oder "Activia" von Danone durchsetzen. Da darf man wohl gratulieren ...

 

Ein schönes Video zur Wahl zum "Goldenen Windbeutel 2011" finden Sie >> hier, einen Artikel aus der "Süddeutschen Zeitung" vom 17.06.2011 zur Milchschnitte als der "Top-Werbelüge" >> hier.

 

Wann hören Sie auf, sich von der Nahrungsindustrie betrügen zu lassen?


___________________________________________________________________________________________

Unter dem Titel "Lebensmittel zum abgewöhnen - Der Wahnsinn in unserer Lebensmittelindustrie" berichtete ein Beitrag auf "Spiegel TV" 2010 über .. naja, den Wahnsinn in unserer Lebensmittelindustrie eben.

 

Die höchst sehenswerte Sendung ist in fünf Teilen auf "You Tube" verfügbar: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.

 

Guten Appetit allerseits !!


___________________________________________________________________________________________

Tomate

 

Woher kommt das Gemüse aus dem Supermarkt? Ein ebenso interessanter wie beklemmender Beitrag auf "Globus TV" über "Spanische Tomaten".


_________________________________________________________________________________________

Müllltonne

Wir leben im Überfluss, gerade im Hinblick auf das Lebensmittelangebot in unseren Supermärkten. Aber selbstverständlich müssen wir das Überfluss-Angebot beim Einkauf mit bezahlen. Und "Überfluss" bedeutet natürlich auch, das viel mehr Waren angeboten werden als konsumiert werden können. Und der Überfluss landet "frisch auf dem Müll". In Wien werden beispielsweise jeden Tag Brot und Tagesbackwaren in einer Menge weggeworfen, mit der man ganz Graz versorgen könnte.

 

Die folgenden Beiträge informieren in unterschiedlicher Länge und "Tiefe" über dieses brisante Thema, das im Hinblick auf das Konsum- und Ernährungsverhalten in Ländern wie Österreich zweifellos viel mit Dekadenz und Gedankenlosigkeit zu tun hat.

 

Frisch auf den Müll 1(Trailer) / Frisch auf den Müll 2 (Ausschnitt) / Frisch auf den Müll 3 (ARD-Sendung)


___________________________________________________________________________________________

Abfall
Unter dem Titel "Lebensmittel sind kostbar" steht auf YouTube ein kurzer Filmbeitrag zur Wegwerf-Mentalität in Österreich (speziell Tirol) zur Verfügung. Es ist eine absurde Welt: Während weltweit über eine Milliarde Menschen hungern, werden allein in Tirol pro Jahr noch genießbare (!!) Lebensmittel in einer Größenordnung weggeworfen, mit der man eine Stadt wie Graz oder Innsbruck ein ganzes Jahr lang ernähren könnte.

___________________________________________________________________________________________

 

Einige "highlights" aus und der Trailer zu Erwin Wagenhofers inzwischen weltberühmter Dokumentation "We feed the world", die sachlich und schonungslos Einbliicke in die Zusammenhänge der globalen Nahrungsmittelproduktion gibt.

 

"We feed the world" ("Highlights") / "We feed the world" (Trailer)

 

"We feed the world"
(in voller Länge)

 

 


___________________________________________________________________________________________

"Food, Inc." ist ein amerikanischer Dokumentarfilm des Filmemachers Robert Kenner, der - ähnlich wie "We feed the world" - der Frage nachgeht, was wir wirklich essen und die Hintergründe (und Abgründe) der Lebensmittelsindustrie transparent macht - und die gigantische Macht der großen Nahrungsmitelkonzerne. Sehenswert!

 

"Food, Inc." (Trailer)/ "Food, Inc." (volle Länge)

 

 


___________________________________________________________________________________________

Monsanto

 

"Monsanto - mit Gift und Genen" ist eine Dokumentation über den weltweit größten Saatgut- und Herbizit-Konzern (Muttersitz in St. Louis / Missouri), in der die Machenschaften des Agro-Giganten schonungslos aufgedeckt werden. Der Film hat seine Längen, ist aber unbedingt sehenswert (ein Zusammenschnitt ist auf Youtube hier zu finden). Ein eher positiver Beitrag ist dagegen auf Spiegel-TV unter dem Titel "Im Reich des Gen-Giganten" zu finden.


_______________________________________________________________________________________

Tiere essen

Das letzte Buch des amerikanischen Romanciers Jonathan Safran Foer, "Tiere essen", hat weltweit viel Furore gemacht und eine Diskussion über das Thema "Fleisch" und "Vegetarismus" ausgelöst, die durch alle Medien ging - auch in Österreich. Dabei geht es Foer - der nach der Geburt seines Sohnes einfach wissen wollte, was Fleisch ist - vor allem um eine Kritik an der Massentierhaltung und der industriellen Fleischproduktion und deren weitreichende Implikationen jenseits von allen tierethischen Fragestellungen. Und eine der Kernaussagen - die mit Sicherheit auch unabhängig von der Frage nach dem Fleischkonsum berechtigt ist - lautet: "Sobald wir unsere Gabeln heben, beziehen wir Position."

 

Auch der ORF widmete Foers Buch im "Kulturmontag" am 16.08.2010 einen interessanten Beitrag.


__________________________________________________________________________________________

 

Ein interessantes Interview mit Karl-Ludwig Schweisfurth, der sich vom Fleischbaron zum Biobauer gewandelt hat und die Hermannsdorfer Landwerkstätten bei München gründete.


________________________________________________________________________________________

 

 

Ein guter Überblicks-Beitrag von "Greenpeace" zum Thema "Gentechnik in der Landwirtschaft", der natürlich die Perspektive von Greenpeace-Austria wiedergibt, sachlich aber kaum zu beanstanden sein dürfte.


__________________________________________________________________________________________________

Am 18. Juli 2010 philosophierten im Linzer Kepler Salon der Bio-Bäcker Josef Eder ("Mauracher"), Johann Furtmüller von der Bio-Molkerei Lembach und fairleben-Biobäuerin Margit Lamm mit Thomas Mohrs über das Butterbrot bzw. über den Wert eines guten Brotes und frischer, hochwertiger Butter, wieso "bio" tatsächlich besser ist, über die Zusammenhänge von Getreide- und Milchproduktion mit der Vernichtung von tropischem Regenwald und Weltarmut - und nicht zuletzt über die Rolle der Konsumentinnen und Konsumenten, die mit ihrem Einkaufs- und Ernährungsverhalten einen wesentlichen Teil dazu beitragen können, dass es das gute Butterbrot auch weiterhin geben wird.

 

Hier finden Sie eine Audio-Aufzeichnung der engagierten und phasenweise leidenschaftlichen "Butterbrot-Matinee".


_________________________________________________________________________________________________